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15. März 2022

Hilferufe der Wiener Lehrer werden ignoriert

„Die Situation an den Wiener Schulen wird zusehends ärger – Gewalt und Mobbing stehen am täglichen Stundenplan“, fasst der Bundesobmann der Freiheitlichen Jugend, Maximilian Krauss, die Hilferufe von Lehrern zusammen. Abseits der Corona-Pandemie gibt es vor allem an den Mittelschulen massive Probleme, die von den Verantwortlichen der Stadt – allen voran dem NEOS Bildungsstadtrat Wiederkehr – gekonnt ignoriert werden.

Bundesobmann Maximilian Krauss

Bundesobmann Maximilian Krauss

„Seit Jahren ist bekannt, dass es in Wien sogenannte Brennpunktschulen gibt, zur Lösung wurde jedoch nichts beigetragen. Es wird Zeit für einen Sicherheitsgipfel unter Einbeziehung erfahrener Experten für Gewaltproblematik in Schulen, um ein Konzept für die neuen Herausforderungen zu erarbeiten, die es nun an immer mehr Wiener Schulen zu bewältigen gilt“, fordert Krauss. Zudem muss es für Schüler, die komplett aus dem Rahmen fallen, Lehrer und andere Kinder bedrohen, klare Konsequenzen geben. „Die bis heute angewandten Suspendierungen gewalttätiger Schüler vom Unterricht sind nicht zielführend und schon gar nicht abschreckend. Die Jugendlichen, die ohnehin keine Lust auf Schule haben, freuen sich maximal über ein paar extra-Tage schulfrei – das ist keine Strafe“, so Krauss, der die Umsetzung der freiheitlichen Forderung nach entsprechenden Erziehungscamps für gewalttätige, bildungs- und integrationsunwillige Schüler und Eltern verlangt.

Krauss erinnert daran, dass der ehemalige Bildungsstadtrat Czernohorszky bereits 2019 extra nach Berlin gereist ist, um sich vor Ort darüber zu informieren, welche Lösungen es geben kann. Umgesetzt wurde jedoch nichts! „Die Schule muss ein Ort der Sicherheit für Lehrer und Kinder sein und kein Angstraum, in dem Regeln einfach so gebrochen werden können, ohne dass es dafür Strafen gibt“, schließt Krauss.

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