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24. Oktober 2019

Versuchte Schüler-Entführung: Sensibilisierungsmaßnahmen im Unterricht gefragt

Zusätzlichen Sicherheitsdienst prüfen

Angesichts des neuerlichen Versuchs, vor einer Wiener Schule ein Kind zu entführen, sorgt sich der Jugend- und Bildungssprecher der Wiener FPÖ, Stadtrat Maximilian Krauss, um die Sicherheit der Schulkinder. Die von der Polizei angekündigte Erhöhung der Streifendichte und sichtbarere Präsenz sei ein guter Anfang, doch sei klar, dass die Polizei nicht immer und überall sein könne. Krauss schlägt vor, dass die Bildungsdirektion die Kinder im Rahmen einer zusätzlichen Aufklärungs- und Sensibilisierungsoffensive auf derartige Situationen vorbereitet.

„Schreckliche Fälle aus der Vergangenheit zeigen uns, wozu Täter fähig sind. Von Seiten der Bildungsdirektion gehört daher alles unternommen, um die Sicherheit der Kinder zu erhöhen“, sagt Krauss.

So sollte etwa ein Sicherheitsdienst bei Schulen geprüft werden, da ein solcher viele Täter abschrecken könnte und Kinder schützen würde – da allerdings die Schulkinder am Heimweg wieder auf sich alleine gestellt wären, fände Krauss wichtig, dass potentielle Gefahrensituationen im Unterricht besprochen und Kinder über den richtigen Umgang mit solchen Szenarien geschult werden. „Ich appelliere an die Bildungsdirektion, sich dieser wichtigen Herausforderung ehestmöglich zu stellen“, so Krauss abschließend.

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