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07. November 2021

Recht auf Bildung ist nicht verhandelbar

m Samstag, dem 6. November 2021 hat Rektor von der Alpe-Adria-Universität in Klagenfurt Oliver Vitouch, mit einer an die Studenten gerichteten E-Mail, unmissverständlich mitgeteilt, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, um weiterhin Zugang zum Bildungsangebot zu erhalten. Die Verschärfungen auf die neue 2G-Regelung bringt einige Studenten in eine brisante Lage, in der sie sich zwischen Studieren und ihrem Recht, zur Impfung Nein zu sagen, entscheiden müssen. Rektor Vitouch betont: „Der Entschluss zu dieser Umstellung ist nicht Schikane, nicht Bosheit und nicht Spaltungslust. Er ist pure Vernunft. Die Lage ist alles andere als ersprießlich, es ist todernst.“

FJ-Landesobmann Philipp Kulterer

FJ-Landesobmann Philipp Kulterer

„Diesem kann ich mich nur anschließen. Die Lage ist todernst, denn wenn man geglaubt hat, dass versucht wird, es unserer Zukunft, nämlich unseren Schülern und Studenten zu ermöglichen, sich frei weiterzubilden, so hat man sich doch getäuscht“, zeigt sich der Landesobmann der Freiheitlichen Jugend Philipp Kulterer hinsichtlich der Aussage des Rektors fassungslos.


Philipp Kulterer erläutert weiters: „Eine Schikane jagt die nächste und dass die Grauslichkeiten seitens der Regierung, mit denen wir uns immer wieder konfrontiert sehen, zum wiederholten Male unsere Schüler und Studenten treffen, gehört leider mittlerweile zur neuen Normalität. Umso verwerflicher sind jedoch diese groben Einschränkungen in das freie Recht auf Bildung. Der für mich am schärfsten zu kritisierende Punkt ist jedoch das Nahelegen des Rektors, an all jene Studenten, die sich gegen eine Impfung entscheiden, das Studieren an einer Universität nochmals zu überdenken. Da zeigt sich wie viel dieser Mann von Bildungs- und Meinungsfreiheit hält. Ein Rektor, dem die Freiheit des Einzelnen so wenig bedeutet, gehört schlicht und einfach von der Universität ausgesperrt! Somit kann er sich besser in die jetzige Situation seiner Studenten versetzen und zudem verträgt die Universität als Ort der freien Meinungsbildung solche Personen, wie ihn, einfach nicht.“


„Man muss sich im Klaren sein, dass Student grundsätzlich auch nichts anderes als ein Beruf ist. Da also am Arbeitsplatz nach wie vor die 3G-Regel gesetzlich festgelegt ist, stellt diese Verschärfung einen Einschnitt in die Freiheit jener dar, die ihrer Arbeit nachgehen möchten. Man muss hierbei auch bedenken, dass den Studenten bei Nichterfüllung der vorgeschriebenen ECTS-Punkte die Gelder, wie z. B. die Familienbeihilfe, gestrichen werden können. Ebenso bin ich schockiert, dass auch das Land Kärnten und der hier zuständige Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser tatenlos zusieht, wie junge Menschen aus der Universität ausgesperrt werden“ stellt FJ-Landesgeschäftsführer Hans-Peter Kurz, welcher selbst Student ist, abschließend fest.

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