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22. Mai 2018

Krauss zu Straftaten an Schulen: Stadtschulrat muss endlich konsequent handeln

Wie kommen Schüler und Eltern dazu, der Gewaltexplosion tatenlos zuschauen zu müssen? „Endlich liegen Zahlen auf dem Tisch, mit denen die gefühlte Explosion der Gewalt an Wiens Schulen belegt werden“, kommentiert der Bildungs- und Jugendsprecher der FPÖ-Wien, Stadtrat Maximilian Krauss, die Beantwortung einer Anfrage an Innenminister Herbert Kickl. 312 angezeigte Körperverletzungen – eine Steigerung um 1.200 % innerhalb von nur vier Jahren – sollten ein Auftrag an den Stadtschulrat sein, endlich zu handeln anstatt die Probleme wie bisher schönzureden. Dass ein Drittel aller österreichweiten Fälle von Körperverletzung und gefährlicher Drohung in Wien angezeigt wurden, sei für Krauss eine weitere Folge der undifferenzierten Willkommenspolitik der rot-grünen Stadtregierung, vor der die FPÖ immer gewarnt hat.

„Dass die angezeigten Körperverletzungen seit der sogenannten Flüchtlingskrise so eklatant gestiegen sind, ist wohl kein Zufall. Jahrzehntelang haben wir diese Probleme in diesem Ausmaß nicht gehabt, jetzt sind sie plötzlich allgegenwärtig – auch Wiens Schulen“, analysiert Krauss.  Die FPÖ unterstreicht ihre Forderungen nach mehr Rechten für die Lehrkräfte, z.B. um Problemschüler von der Klasse zu trennen um dadurch ein positives Lern- und Lehrklima zu gewährleisten. Sicherheitstechnisch könne man zum Beispiel Metalldedektoren an Problemschulen andenken, um dadurch sicherzustellen, dass Schüler auch wirklich unbewaffnet das Schulgebäude betreten. „Wie kommen anständige Schüler und deren Eltern dazu, sich der Gefahr durch Gewalttäter aussetzen zu müssen“, fragt Krauss.

Er führt ins Treffen, das bisherige Maßnahmen wie etwa die zeitlich befristete Suspendierung von Problemschülern nicht die gewünschte Wirkung erzielt hätten. „Für jemanden, der ohnehin nicht durchfallen kann, bedeutet eine Suspendierung oft lediglich extra Ferien ohne Negativkonsequenzen“, weiß Krauss aus Gesprächen mit Lehrern und ermutigt den zuständigen Stadtschulrat, wirksame Alternativen zu entwickeln. Die von der Bundesregierung eingeführten Deutschklassen werden einen ersten Schritt markieren, weitere FPÖ-Forderungen wie `Deutsch am Schulhof´, mehr Rechte für Lehrkräfte und mehr Konsequenzen bei Vergehen wären jetzt, nachdem die Zahlen am Tisch liegen, erst recht ein Gebot der Stunde.

„Fakt ist: So geht es nicht weiter. Wenn Eltern und Schüler sowohl den Schulweg als auch die Schule als gefährlichen Ort wahrnehmen, hört sich jede falsche Toleranz auf. Die Schule ist ein friedlicher und gemeinschaftlicher Ort, wo Bildung und Wissen vermittelt werden soll. Wer mit diesem Angebot nicht umgehen kann, hat dort nichts verloren. Darauf müssen sich Schüler und Eltern wieder verlassen können“, so Krauss abschließend.

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