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31. August 2017

Kleinschulen müssen als Lebenszentren der Landgemeinden erhalten bleiben

Doppelbödigkeit der ÖVP in Bildungsfragen ist nicht zu überbieten – Obmann der Jungen ÖVP Sebastian Schuschnig stimmte in Sitzung der Landesregierung für Schulschließungen

*Schulen sind das Herz jeder Gemeinde vor allem im ländlichen Raum* titelte die Kärntner ÖVP in ihrer aktuellen Aussendung. „Da stimmen wir als Freiheitliche Jugend der ÖVP natürlich gerne zu. Für uns ist die Aussendung der ÖVP trotzdem mehr als Paradox und an Doppelbödigkeit nicht zu überbieten. Noch im Mai 2015 stimmte die ÖVP gemeinsam mit der SPÖ und den Grünen im Kärntner Landtag für die Schließung von 20 Kärntner Kleinschulen. Auch eine Petition von mehr als 6000 Eltern und Kindern sowie die Gegenstimmen der FPÖ konnten die Kenia-Koalition nicht an deren Entscheidung hindern. Doch jetzt vor den Wahlen kommen wie erwartet wieder große Wahlversprechen und Ansagen keine Schulen mehr zu schließen!“, so FJ-Landesvorstandsmitglied und Feldkirchner Jugendkandidat für den Nationalrat David Pirker empört. „Liebe ÖVP, ihr habt schon 11 Schulen geschlossen, 9 weitere Schulen folgen im nächsten Jahr. Erwartet ihr euch jetzt noch Kniefälle für diese heuchlerischen Aussagen? Solche irreführenden Aussagen, welche wohl als reine Wahlpropaganda gedeutet werden können sind für uns ein Zeichen der endlosen Verzweiflung“, so das Landesvorstandsmitglied der Freiheitlichen Jugend Kärnten weiter in Richtung Volkspartei. 

Diese Entscheidungen, welche die ÖVP mit Landesrat Christian Benger und seinem Vertreter in der Landesregierung Sebastian Schuschnig, seines Zeichens Landesobmann der Jungen ÖVP, mitgetragen habe, werde sich in wenigen Jahren als große Fehlentscheidungen herausstellen. „Orte ohne florierende Infrastruktur werden an Bevölkerungszahlen abnehmen und für die Bevölkerung als uninteressante Gebiete aussterben. Doch gerade die Bevölkerung in kleinen Gemeinden und Ortsteilen lieben und leben unsere österreichische Mentalität, das Vereinsleben und Heimattreue“, meint David Pirker. Auf diese ehrlichen Werte setze die Politik der FPÖ schon immer. „Für unser Heimatland hoffe ich, dass die Bevölkerung das Lügenspiel von ÖVP und SPÖ erkennt, welche nur vor Wahlen Versprechungen machen die nie eingelöst werden“, so Pirker weiter.

Österreich brauche eine echte direkte Demokratie, was wir aktuell erleben sei eine Demokratie direkt vor und während den Wahlen, dann herrsche 5 Jahre „eiskalte Diktatur“ der Regierungsparteien. „Wir fordern, dass bei wichtigen Entscheidungen die österreichischen Staatsbürger durch Volksabstimmungen mitbestimmen dürfen, dass verstehen wir Freiheitliche unter echter und ehrlicher Demokratie. Noch ist die ÖVP Regierungspartei und könnte deren Beschlüsse von 2015 aufheben und die restlichen Kleinschulen vor der Schließung retten. Wovon wir aber jetzt leider schon ausgehen können ist, dass aus heißer Luft keine Taten folgen werden“, so FJ-Landesvorstandsmitglied David Pirker abschließend.

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