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28. Mai 2020

Jugendstrategie der Wiener Stadtregierung ist nur auf den ersten Blick ambitioniert

Umsetzung scheitert am Verständnis der politischen Akteure

„Die Einbindung von Jugendlichen in die Gestaltung der Wiener Stadtpolitik ist der FPÖ seit jeher ein Anliegen, weshalb wir uns schon lange für eine gesetzliche Verankerung des Schülerparlaments stark machen“, so FJ-Bundesobmann  Maximilian Krauss.

Die nun von Bürgermeister Michael Ludwig, Vizebürgermeisterin Hebein und Bildungsstadtrat Czernohorszky präsentierte Kinder- und Jugendstrategie dürfte allerdings am Thema einmal mehr vorbei gehen. Anstatt konkreter Ausgestaltungen werden lediglich langatmig Phrasen gedroschen. Zudem klingt das Investment von einer Million Euro auf den ersten Blick viel, wenn dann aber zu lesen ist, dass auch die Adaptierung von Schulgebäuden mit einfließt, muss man sich schon fragen, in welche Richtung das ganze gehen soll.

„Auch die Themensetzung betreffend muss man sich wundern“, so Krauss. „Denn wenn der Grüne Gemeinderat Kraus meint, eine Ökologisierung der Bauordnung wäre den jungen Menschen tatsächlich ein Anliegen, dann erkennt man deutlich, wie realitätsfern SPÖ und Grüne schon wieder agieren.“

„Alles in allem scheint es sich hier prinzipiell, vor allem von Seiten der Kinder und Jugendlichen, um ein ambitioniertes Vorhaben zu handeln, lediglich die politischen Akteure dürften wie gewohnt ihren Auftrag missverstanden haben“, schließt Krauss.

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