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23. März 2017

Jetzt totaler Realitätsverlust bei Czernohorszky

Konzepte für Pleasentville klingen lieb, sind aber in Wien nicht anwendbar - Mit Kopfschütteln hat der Bildungssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Maximilian Krauss, den Beitrag von Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky zur heutigen SPÖ-Klubtagung zur Kenntnis genommen. „Diese Verkennung der Realität gepaart mit sozialistischen Ideologien lassen jede Hoffnung, dass mit Czernohorszky die akuten Probleme der Wiener Schüler gelöst werden könnten, schwinden“, bedauert Krauss.

Er kritisiert, dass der Bildungsstadtrat nett klingende Floskeln aus einer heilen Welt bemüht, was beweist, dass er die wahren Probleme in Wien nicht kennt. „Während Czernohorszky mit englischen Sprichwörtern zu blenden versucht, können zu viele Wiener Schulabgänger nach neun Jahren Schulpflicht nicht einmal Deutsch, sie können nicht sinnerfassend lesen, nicht fehlerfrei schreiben und sind für jeden Unternehmer, der gerne einen Lehrling ausbilden würde, schlicht und einfach nicht gut genug vorbereitet. Das ist die traurige Realität in Wien.“ 

Statt Blabla bräuchten die Wiener Schüler jetzt endlich Maßnahmen gesetzt, die sie aus der Bildungs-Sackgasse heraus führen. Dazu zählen Deutschlernklassen für Kinder, die bei Schuleintritt der Unterrichtssprache nicht folgen können, Deutschpflicht in den Pausen und am Schulhof und einen Stopp der roten, parteiideologischen Gleichmacherei, die – und das zeigen die Daten des AMS - zu der höchsten Jugendarbeitslosigkeit in ganz Österreich führt. 

Krauss verweist auf die katastrophalen Ergebnisse von PISA und dem Wiener Lesetest. Er erinnert auch an die kürzlich erschienene Studie der Schülerunion, die exakt die freiheitlichen Forderungen für das Wiener Bildungswesen bestätigt. „Was muss noch passieren, damit die SPÖ endlich aufwacht und erkennt, dass es eigentlich schon fünf nach zwölf ist“, fragt Krauss.

„Dass die SPÖ-Wien die Klubtagung wenige Wochen vor dem Parteitag nutzt, um sich selbst zu beweihräuchern und sich für ihre angeblich grandiosen Konzepte auf die Schulter zu klopfen, ist ja nichts Neues. Aber die offensichtlichen Probleme im Wiener Schulwesen derart schönzureden ist eine neue Qualität der roten Realitätsverweigerung“, so Krauss abschließend.

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