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10. April 2018

Endlich heimische Jugend fördern!

Durch die im Moment anhaltend gute Konjunktur, bieten Unternehmen wieder vermehrt Lehrausbildungsplätze an. Doch leider können diese nicht immer besetzt werden, da den Bewerbern häufig die Eignung dafür fehlt. Oft ist der Grund dafür mangelnde soziale Kompetenz und Umgangsformen, oder sogar die Nichtbeherrschung von Grundrechnungsarten.

„Es gibt zwar diverse Förderprogramme, nur werden dort kaum österreichische Lehrstellensuchende angesprochen. Anstatt die eigene Jugend gezielt zu fördern, setzt man sich in zahlreichen Gemeinden, wie auch in Linz, lieber für die Förderung von Asylwerbern ein, wie Resolutionen, welche einen Abschiebestopp für Personen in einem Lehrverhältnis fordern, verdeutlichen. Dabei wird nach geltendem Asylrecht sowieso niemand mit Fluchtgrund abgeschoben. Auf die Förderung von österreichischen Lehrstellensuchenden wird hier scheinbar vergessen“, empört sich der freiheitliche Gemeinderat und Jugendsprecher Peter Stumptner.

„Wertvolle Fördermittel werden zu einem beachtlichen Teil zur Förderung von noch nicht mit positivem Aufenthaltsbescheid ausgestatteten ausländischen Kindern und Jugendlichen aufgewendet (z.B. Lesenachmittage für fremdsprachige Kinder, Förderung nicht amtlicher Muttersprachen, etc.). Statt die Alphabetisierung von temporären Gästen mit fragwürdigen Erfolgsquoten zu betreiben, sind unsere Mittel in der Ausbildungsförderung österreichischer Jugendlicher und eventuell auch jenen mit zumindest ausreichender Kenntnis der Amtssprachen besser aufgehoben. Eben diese Jugendlichen sind die potentiellen Steuerzahler der Zukunft und eine Investition in die Förderung dieser würde sich auch für die öffentliche Hand um ein Vielfaches rechnen. Denn nur, wenn man erfolgreich berufstätig ist, kann man auch Steuern bezahlen“, so Stumptner.

„Außerdem kann ich es nicht nachvollziehen, warum man Personen ohne nachweislichen Fluchtgrund ein weiteres Schlupfloch öffnen möchte, um im Falle einer drohenden Abschiebung noch schnell mit einer Lehre beginnen zu können, um dieser zu entgehen. Dies gleicht nicht nur einer Frotzelei gegenüber der österreichischen Rechtsstaatlichkeit, sondern bedeutet auch einen Schlag ins Gesicht eines jeden österreichischen Lehrstellensuchenden. Selbst auf der Homepage der Stadt Linz werden Lehrstellensuchende mit Migrationshintergrund gezielt angesprochen. Die Benachteiligung der heimischen Jugendlichen muss endlich ein Ende haben! Deshalb werde ich bei der nächsten Sitzung des Linzer Gemeinderates die Erstellung eines Maßnahmenpakets zur Förderung und Unterstützung österreichischer Lehrstellensuchender beantragen“, schließt Stumptner.

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