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19. November 2019

Gewalt an Schulen: Krauss verlangt Besserungszentren für gewalttätige Problemschüler

In Wiens Schulen stehen Schlägereien an der Tagesordnung – FPÖ fordert strenge Sanktionen

Bestürzt über die Zahl von Gewaltdelikten in Wiens Schulen zeigt sich der Bildungssprecher der Wiener FPÖ, Stadtrat Maximilian Krauss. „In Wiener Klassenzimmern wird die oft importierte Kinder- und Jugendgewalt sichtbar. Anstatt des Lehrplans stehen bedauerlicherweise Schlägereien an der Tagesordnung“, so der Freiheitliche. Erschreckend ist vor allem die hohe Zahl an Gewaltdelikten und körperlichen Übergriffen in Volksschulen. Im Schuljahr 2018/19 kam es zu 39 Anzeigen an Wiens Volksschulen und 87 in der Neuen Mittelschule. Hinzu kommen 334 Suspendierungen aufgrund von strafbaren Handlungen gegen Leib und Leben sowie sexueller Integrität.

„Die brandgefährliche Situation an den Wiener Schulen verlangt nach aktiven Schritten – sowohl von Bildungsstadtrat Czernohorszky als auch von Stadtschulratspräsident Himmer. Allein Gespräche am Runden Tisch und Broschüren über Gewalt an Schulen werden die Probleme nicht lösen“, nimmt Krauss die beiden in die Pflicht. Die Wiener Freiheitlichen fordern vehement ein umfangreiches Sicherheitskonzept im Schulbereich sowie die Schaffung von sogenannten „Besserungszentren“. Gewalttätige Problemschüler sollen in diesen Zentren sowohl von Psychologen, Sozialpädagogen als auch Ärzten betreut und resozialisiert werden. „Gewalttätige Schüler dürfen am Regelunterricht zum Schutz aller anderen nicht länger teilnehmen, sondern gehören in Betreuung. Diese Maßnahmen müssen unverzüglich ergriffen werden“, fordert Krauss abschließend.

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